Qualität in Bildung, Beratung und Sozialer Dienstleistung
  • Die neue Gutachter*innenausbildung 2021/2022 startet im September 2021 in hybrider Form!

    Die neue Ausbildungsrunde ist als hybride Lernveranstaltung konzipiert, um einerseits online möglichst ortsunabhängig und flexibel, aber andererseits auch beziehungsorientiert in Präsenzphasen gemeinsam lernen zu können. Die Termine in der unten dargestellten Tabelle sind dabei obligatorisch und können bei Bedarf mit weiteren Onlinesessions
    nach Absprache mit der Ausbildungsleitung ergänzt werden.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier: Gutachter*innenausbildung 2021/2022

  • Neue LQK-Arbeitshilfen

    Zu den Qualitätsbereichen 4 – Entwicklungsfördernde Lernprozesse und 5 – Erziehungsprozesse im Alltag der Kita stehen seit März 2021 neue Arbeitshilfen zur Verfügung. In diesen Hilfsmitteln zur Beschreibung der Erfüllung der Anforderungen im Selbstreport werden alle Anforderungen genau erläutert und Fragen gestellt, die die Organisation nutzen kann, um ihre Qualitätsmaßnahmen in diesen zentralen Bereichen zu reflektieren, zu optimieren und zu beschreiben. Die neuen LQK-Arbeitshilfen finden sich hier: https://www.qualitaets-portal.de/lqk-arbeitshilfen-qualitaetswerkzeuge/ – bitte scrollen.

  • Systematische Qualitätsentwicklung für kleine Kitas mit LQK modular

    Die Lernerorientierte Qualitätstestierung für Kindertagesstätten in modularer Form wurde auf der Basis des LQK-Modells entwickelt, um auch kleinen Kitas die Möglichkeit zu geben, ihre Qualität systematisch zu evaluieren und eine Rückmeldung von außen zu erhalten. LQK modular kann von Kindertagesstätten angewendet werden, die mit maximal zwei Kitagruppen arbeiten, das heißt im Regelfall nicht mehr als fünf Mitarbeitende beschäftigen.

    Die bewährten zwölf Qualitätsbereiche mit den 2020 überarbeiteten Anforderungen von LQK (Modellversion 2) sind erhalten geblieben. Geändert hat sich hingegen die für die Qualitätsentwicklung zur Verfügung stehende Zeit und je nach Bedarf der Kita ggf. auch die Anzahl der zu bearbeitenden Qualitätsbereiche, sodass auch kleinen Organisationen mit knapperen Ressourcen eine systematische Qualitätsentwicklung ermöglicht wird. Mit dem Modell LQK modular wird also nicht unbedingt weniger, sondern eine den Bedingungen kleiner Kindertagesstätten angemessene Qualität entwickelt.

    Pilotphase zur Einführung von LQK modular

    Ab dem 01.02.2021 startet die Pilotphase für LQK modular. Hierfür bieten wir maximal zehn Kindertagesstätten die Möglichkeit zu einem rabattierten Preis in das erste Modul (drei Qualitätsbereiche) einzusteigen.

    Hier finden Sie weitere Informationen: Pilotphase LQK modular

  • LQK Modellversion 2 ab sofort verfügbar

    Seit November 2020 liegt nun die Lernerorientierte Qualitätstestierung für Kindertagesstätten in der Modellversion 2 vor.

    Ziel der Revision war es, die Anforderungen an die der anderen LKQT-Modelle anzugleichen, ohne diese und das Modell komplizierter oder gar schwieriger zu gestalten. Die Anforderungen wurden dabei den aktuellen Gegebenheiten angepasst (bspw. in Bezug auf die Beteiligungsrecht von Kindern) und klarer formuliert. Als zusätzlicher Nutzen erhöht die Modellversion 2 auch die Anschlussfähigkeit an die anderen Modelle, sodass Organisationen, die nicht nur Kitas betreiben, sondern bspw. auch soziale Dienstleistungen anbieten, einfach beide Modelle kombinieren können, so dass jeder Tätigkeitsbereich entsprechend im Qualitätsmanagement abgebildet werden kann.

    Im Qualitätsportal können Sie den aktuellen Leitfaden downloaden oder als Printversion bestellen: 

    LQK Leitfaden für die Praxis Modellversion 2

  • Checkliste für digitale Konferenzen und Workshops

    Basierend auf unseren Erfahrungen haben wir eine Checklistefür die Durchführung digitaler Konferenzen und Workshops erstellt. Neben technischen und visuellen Aspekten enthält die Checkliste auch Anregungen, wie bspw. eine Visitation digital erlebbar gestaltet werden kann.

    Sie finden die Checkliste hier zum Download: 

    Checkliste Digitale Konferenzen_2020-11-27.pdf

  • Qualitätsentwicklung als Kontextsteuerung

    Dass sich die direkte Lehr-Lern-Interaktion mit Qualitätsmanagementsystemen nicht direktiv durchsteuern lässt, sorgt manchmal für Enttäuschung. Dabei belegt dieser Umstand vor allem, dass der Gegenstand des Lernens und Lehrens in seiner Eigenlogik ernst genommen und nicht durch Formalisierungen entmündigt wird. Was QM-Modelle leisten können und wie eine Qualitätsentwicklung als Kontextsteuerung von Lernen gelingt, erläutert Claudia Dehn, Geschäftsführerin der ArtSet GmbH, in diesem aktuellen Blogbeitrag.

  • Reifegradverfahren für langjährige Anwender der Lerner- und Kun­denorientierten Qualitätstestierung fokussiert noch stärker auf Beratung und Entwicklungsunterstützung.

    Im zwanzigsten Jahr des Bestehens gibt es jetzt eine grundlegende Neuheit bei den branchenspezifischen Modellen der Lerner- und Kundenorientierten Quali­tätsentwicklung: Mit dem sogenannten Reifegradverfahren bieten wir ab dem 1. April 2020 unseren Kunden ein alternatives Retestierungsverfahren der Qualitätsentwicklung, die sich mindestens zum 3. Mal nach LQW – Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, KQS – Kundenorientierte Qualitätstestierung für soziale Dienstleistungsorgani­sationen und KQB – Kundenorientierte Qualitätstestierung für Beratungsorga­nisationen testieren lassen möchten.

    Viele lang­jährige Kundinnen und Kunden schätzen die wachsende Vertrautheit mit den Model­len und die sich daraus ergebende Souveränität im Umgang mit den LKQT-Anforde­rungen. Manche Kundenorganisationen allerdings verspüren nach so vielen Jahren der immer routinierter ablaufenden Qualitätsentwicklung das Bedürfnis nach einem neuen Blick auf ihre Organisation und deren Entwicklungsmöglichkeiten. Für diese Kundengruppe wurde das neue Reifegradverfahren entwickelt.

    Das alternative Retestie­rungsverfahren für LKQT-Stammkunden bietet mehr direkte Interaktion mit den Gutachter*innen, eine Entkopplung von Prüf- und Bera­tungsteil des Gutachtens und die Möglichkeit, im Rahmen der Qualitätstestie­rung noch stärker an eigenen Themen zu arbeiten.

    Das neue Retestierungsverfahren stellt aber keine Deluxe-Variante der Retestierung dar, sondern ist lediglich eine Alternative für Organisa­tionen, die Abwechslung bei ihrer Qualitätsentwicklung schätzen und noch gezielter an ihren eigenen Themen arbeiten wollen. Die LKQT-Reifegradeinschätzung, die dem Reifegradverfahren zugrunde liegt, bezieht sich daher ausschließlich auf den souveränen Umgang mit Modelllogik und ‑anforderungen und trifft keine Aussage über den allgemeinen oder einen anderen speziellen Reifegrad der Organisation.

    Im neuen Leitfaden „Das Reifegradverfahren als optionales Verfahren der Retestierung in der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätstestierung“ werden die Reifegrad­einschätzung, weitere inhaltliche Besonderheiten und die administrativen Abläufe des Verfahrens detailliert dargestellt. Der Leitfaden steht hier im Qualitätsportal zum kosten­losen Download bereit: (www.qualitaets-portal.de/leitfaeden-fuer-die-praxis)

  • Neue ortsunabhängige Qualifizierungen rund um die Qualitätsentwicklung

    In Zeiten von SARS-CoV-2 sorgen Angebotsformen wie die neue digitale Qualitätswerkstatt und die digitalen Werkräume für eine ortsunabhängige Unterstützung und Begleitung. Auch der neue Online-Lehrgang für Qualitätsmanagementbeauftragte unterstützt Qualitätsbeauftragte ortsunabhängig dabei, den Nutzen der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätsentwicklung für ihre Organisation zu erhöhen. Eine Übersicht über die Angebote unseres Autorisierten Beratungspartners Qualitätswerk finden Sie hier.

  • Neues Qualitätswerkzeug zu Bewertungen und Schlussfolgerungen

    Gelingende Qualitätsentwicklung braucht Reflexion. Daher beschreiben Organisationen, die sich nach der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätsentwicklung testieren lassen möchten, im Selbstreport nicht nur ihre Qualitätsmaßnahmen, sondern reflektieren auch, wie diese Maßnahmen, Instrumente und Verfahren die Erreichung der organisationalen Ziele unterstützen. Das heißt, sie nehmen Bewertungen vor und ziehen Schlussfolgerungen.

    Die Bewertungen und Schlussfolgerungen haben eine wichtige Funktion bei der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätstestierung. Sie dienen den Organisationen dazu, ihr Vorgehen, ihre Abläufe, Verfahren und Prozesse, das Gelingen ihres spezifischen Handelns und vor allem die erzielten Ergebnisse zu reflektieren. Bewertungen und Schlussfolgerungen sind also die Selbstvergewisserung der Organisation, ob ihre erfolgte Qualitätsentwicklung die selbst gesetzten Ziele zu erreichen hilft oder ob es weitere Entwicklungsmöglichkeiten bzw. ‑notwendigkeiten gibt.

    Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, aussagefähige und für die weitere Entwicklung nützliche Bewertungen und Schlussfolgerungen zu entwickeln, wurde das bestehende Qualitätswerkzeug komplett überarbeitet. Nach einer Einführung in die Funktion der Bewertungen und Schlussfolgerungen werden grundlegende Fragestellungen und weiter gehende Reflexionsfragen als Strukturierungsmöglichkeit vorgestellt. Eine Tabelle mit Textbeispielen zu jedem Strukturierungsschritt rundet das neue Qualitätswerkzeug ab. Die neuen Werkzeuge finden sich modellbezogen jeweils unter dem Menüpunkt Arbeitshilfen (bitte ganz nach unten scrollen zu „Hilfen zum Schreiben des Selbstreports“); das Hilfsmittel für LQW finden Sie direkt auch hier: Qualitätswerkzeug LQW Bewertungen und Schlussfolgerungen 2019-07.

  • Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe

    Mit dem diesjährigen Fachtag Jugendhilfe, der am 20. November 2018 in Hannover stattgefunden hat, wurde das Modellprojekt zur partizipativen Qualitätsentwicklung in vier ausgewählten niedersächsischen Jugendämtern offiziell abgeschlossen. Damit liegt nun auch die ausführliche Dokumentation des Projekts vor mit einer Darstellung des dem Modellprojekt zugrunde liegenden Verständnisses von Qualität als Gelingen und Qualitätsentwicklung als Organisationsentwicklung sowie mit einer Beschreibung des Qualitätsmodells Kundenorientierte Qualitätsentwicklung für Soziale Dienstleistungsorganisationen – KQS, das den Prozess der Qualitätsentwicklung der Jugendämter Celle, Gifhorn, Nienburg und Rotenburg strukturiert hat.

    In der von der ArtSet Forschung Bildung Beratung GmbH erarbeiteten Handreichung werden darüber hinaus nicht nur die zentralen Ergebnisse in den bearbeiteten Qualitätsbereichen vorgestellt, sondern auch die Vorgehensweisen, wie die beteiligten Jugendämter diese Resultate erzielt haben. Gelingensfaktoren und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe runden die Dokumentation ab. Die Handreichung steht zum kostenlosen Download hier zur Verfügung.

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